• 28.11.2011

    DARE #6 - Apocalypse Green

    Apocalypse Green. Nach einer Zeit des Moratoriums widmet sich Ausgabe #6 des DARE Magazins einem Thema, das allgegenwärtig, aber selten hinterfragt scheint – und so folgt auch Redaktion und Gestaltung zunächst dem zeitgenössischen Gestus, der gesellschaftliche Lügen mit cleanen und puristischen – in diesem Fall auch noch neongrünen – Oberflächen zu kaschieren sucht.

    Nicht erst seit Fukushima weiß man, dass die Spaltung von Atomen nicht nur Energie freisetzt, sondern herrlich glühende, aber leider schädliche Stäbe produziert, die sich weder ordentlich verbuddeln, noch gewissenhaft in den Weltraum schießen lassen. – Obwohl zusammenhangslos, kaufen wir auch aus solchen Gründen schon seit längerer Zeit nicht den herkömmlichen Kaffee, sondern greifen voller Überzeugung zu der fair-gehandelten Bio-Version, die erstaunlicherweise auch viel besser aussieht und mit dem der Latte Macchiato nicht nur umweltfreundlich, sondern moralisch integer schmeckt – wie gut das schmeckt, dieses „Grüne Denken“.  Doch uns fällt auf, während wir Bio-Kaffee rührend mit Gleichgesinnten über Energiesparlampen und AAA+ Kühl- schränke diskutieren, dass Ideen – und seien sie noch so gut – mitunter als Prostituierte enden. 

    „Grünes Denken“ wurde in den letzen Jahren zu einer vom (falschen?) System umarmten Lifestyle-Bewegung, welche von klugen Markenstrategen und Produktentwicklern stetig weiter befeuert wird und am Ende hauptsächlich der Maschinerie des Konsums gehorcht. Ist das überhaupt schlecht? Kann man darin nicht auch Chancen sehen? Diesen Fragen geht DARE nach und lässt dem grellen, minimalistischen Titel die unterschiedlichsten Auseinandersetzungen mit dem Thema „Apocalyse Green“ folgen :

    Ryan McGinley: An Elusive State of Beeing – Klaus Lemke: Das Regieme Lemke – Maison Martin Margiela: Archäologen der Mode – Mathilda Tham: Fashion and Sustain Ability – Alles Lüge: über Apple, Autos und Aufmerksamkeitsökonomie, im Gespräch mit Friedrich von Borries und Ina Grätz – Thomás Saraceno: Von Luftschlössern und Spinnenweben u.v.m.  

    Mehr zum DARE-Magazin finden Sie unter www.daremag.de

    mehr...

  • 21.10.2010

    DARE #5 - Multitasking Overflow

    Wie immer verfolgte DARE die Idee des „kuratierten Magazins“ und zeigte Positionen der Künstler aus dem Heft auch in einer viel gelobten Gruppenausstellung vom 21.-28. Oktober 2010 in der Galerie Levy Berlin.

    Multitasking Overflow – und irgendwie alles zuviel. Jede Sekunde werden wir bombardiert mit einer Masse an Informationen. In einer neuen Form des Darwinismus siegt derjenige, der sich schnell und wirksam behauptet, sich lieber der Welt mitteilt, als sich um eine Sicht auf die Welt zu bemühen. Daraus eine konsistente Sicht der Dinge abzuleiten, ist schwieriger denn je. DARE beschäftigt sich in der neuen Ausgabe mit dieser Unsicherheit im neuen Umgang mit Informationen und Identität.

    So verlassen die Beiträge zum Regietheater sowie die Arbeiten von Th. Baldischwyler und Thomas Jeppe die klassischen publizistischen Formate: Verzicht auf singuläre Autorenschaft, fragmentarische Textarchitektur und selbstverständliches Switchen zwischen den Sprachen rücken die Texte in die Digital Residency. Dass sprachliche Verwirrung schon analog 1.0 daherkam, zeigt Hugo von Hofmannsthals Fin de sičcle-Brief des Lord Chandos.

    Mit nichts weiter ausgestattet als dem Magazinthema zog der Fotograf Daniel Josefsohn aus, um in Fotostrecke seine Modelle Loretta und ihren Begleiter aus jeglicher Vernetzung zu befreien. Herausgekommen ist eine hochplakative Serie, die klar Josefsohns künstlerische Handschrift trägt: self-sexploiting portaits der Einzelnen, die im Nachgang ihre Einbettung ins soziale Dispositiv gesellschaftlicher Anknüpfungen offenbaren.

    Das Cover zu dieser Ausgabe verdankt DARE dem Österreichischen Künstler Gerwald Rockenschaub, der trotz zahlreicher Verpflichtungen während der internationalen herbstlichen Kunstmessen die dazu nötige Zeit fand. Die seinen Arbeiten originäre Dualität von einfacher Formgebung und assoziativer Struktur pointiert Multitasking Overflow.

    Mehr zum DARE-Magazin finden Sie unter www.daremag.de

    mehr...

  • 17.04.2010

    DARE-Magazin "Surfaces" erschienen

    Am 17.04.2010 wurde die vierte Ausgabe des DARE-Magazins in der Hamburger Botschaft gefeiert. ca. 600 Besucher waren wieder einmal voll des Lobes und geradezu begeistert über Inhalt und Ausführung.

    Mehr zum DARE-Magazin finden Sie unter www.daremag.de

    mehr...

  • 17.03.2010

    Unsere neueste Veredelung

    Wasserzeichen auch auf Bilderdruckpapier

    Die Forschung und Entwicklungsarbeit unseres Sicherheitsdruckverfahrens hat uns viel gelehrt. Als neueste Veredelung drucken wir Ihr Wasserzeichen in Broschüren und Büchern – auch in hohen Auflagen. Wir produzieren das Wasserzeichen inline zusammen mit dem Farbdruck. Es ist eine sehr erfolgreiche Möglichkeit geworden, ein besonderes Produkt zu fertigen. Wir beraten Sie gern.

    mehr…

  • 27.01.2010

    Sicherheitsdruck

    Leuchtendes Ergebnis

    Lange haben wir an einem Problem gearbeitet. Fluoreszierenden Lack im Offsetdruck, unter Schwarzlicht sichtbar, auch integriert in unser Patent.

    Unser Ergebnis ist brilliant. Wir informieren Sie gern.

    mehr…